Ernährung bei MS

MS wird als die "Krankheit mit den 1000 Gesichtern" bezeichnet. Grund dafür ist, dass die Krankheit bei jedem Patienten unterschiedliche Auswirkungen haben kann. Rund 130000 Menschen sind in Deutschland davon betroffen.

Meist wird dies in jungen Jahren erkannt. MS ist eine chronische Entzündung des Nervensystems. Hier sind mehr Frauen als Männer betroffen. Es kann von jetzt auf gleich schlechter werden. Auch die Psyche spielt hier eine große Rolle. Man ist nicht mehr so belastbar wie man es mal war.

Durch die MS werden Nervenbahnen geschädigt.

MS-Kranke müssen besonders viel Fett essen. Auch Ballaststoffe sind wichtig. So wird die Darmflora "in Schwung" gebracht.

Kohlenhydrate sollte man hier meiden. Diese fördern Entzündungen. Immunzellen greifen die Nerven an. Dies wiederum führt zu Entzündungen im Körper. Grund dafür könnte zu viel Zucker sein. Jedenfalls spielt dies mit eine Rolle.

Aber Studien haben gezeigt, dass eine gut arbeitende Darmflora auch Nervenzellen reparieren können.

Die Ursache für MS kann noch nicht klar gesagt werden. Aber es ist nach bisherigen Erkenntnissen anzunehmen, dass die MS auch durch Vererbung kommen kann. Doch auch ein Mangel an Vitamin D kann dazu beitragen. Ebenso wie Übergewicht im Kindesalter.

Dennoch kann man MS nicht als Erbkrankheit bezeichnen.



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Durch MS können verschiedene Folgeerscheinungen auftreten. So können einige der folgenden Störungen auftreten. Auch können hier mehrere Punkte gleichzeitig auftreten.

Dies wären:

- Lähmungen
- Blasenstörungen
- Darmstörungen
- Sehstörungen
- Erschöpfungen (Fatique)
- Sensibilitätsstörungen
- Sexuelle Störungen
- Gleichgewichtsstörungen
- Koordinationsstörungen

Die Störungen können im Verlauf der Krankheit zunehmen bezüglich ihrer Intensität. Die Auswirkungen können nur verlangsamt werden.

MS ist nicht heilbar. Aber man kann das Immunsystem stärken mit der entsprechenden Ernährung.

Mit der richtigen Ernährung kann man die Entzündungen reduzieren. So sollte die Ernährung bestehen aus Gemüse, Nüssen, Ölen und Omega 3 Fettsäuren. Letztere sind in Fisch enthalten.

Kohlenhydrate sollten wie erwähnt gemieden werden. Diese sind vorwiegend in Brot und Nudeln wie auch Zucker enthalten.

Fettreiche Eiweißlieferanten wie Milch, Eier, Fisch und Geflügel sind dabei hilfreich.

Man sieht also, wenn man von MS betroffen ist, kann man die Krankheit deutlich durch der Ernährung beeinflussen. Natürlich gehören auch die Medikamente dazu, die vom Neurologen verschrieben werden. Doch nur allein auf die Medikamente sollte man sich nicht verlassen. Auch die richtige Ernährung ist wichtig dabei.

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